Sie befinden sich aktuell in den Glücklich-zum-Job**Glücklich-im-Job**Glücklich-im-Leben Blog-Archiven für den folgenden Tag 25.6.2008.
25.6.2008 von Heidi Wellmann.
Vielleicht kommt Ihnen Nachfolgendes bekannt vor: die Arbeit türmt sich, das Telefon klingelt an einem Stück, der nächste Termin wartet schon und gegessen haben Sie auch noch nichts. Eine Pause wäre jetzt natürlich das Sinnvollste, aber dafür haben wir doch keine Zeit…
Im Grunde wissen wir jedoch dass diese Vorgehensweise absoluter Quatsch ist und es wichtig wäre, gezielt Pausen einzulegen. Allzu gerne lassen wir uns von den Tagesereignissen überrollen, anstatt selbst die Regie zu übernehmen.
Warum sollten Sie regelmäßig Pausen machen?
Kennen Sie den BRAC = Basic Rest Activity Cycle? Nein, dann sollten Sie ihn vielleicht kennen lernen. Der BRAC gibt nämlich unseren Leistungsrythmus an, welcher ca. 90 Minuten andauert. Im Klartext bedeutet dies, dass unser Gehirn ca. 1,5 Stunden Spitzenleistung bringt und dann einfach nachlässt. Es macht Sinn, eine Pause von ca. 15 Minuten einzulegen oder eine andere Aufgabe durchzuführen, die wieder rum ca. 1,5 Stunden andauert.
Wie oft sollten Pausen eingelegt werden?
Jeder Mensch hat nun einen eigenen Rhythmus und die Formel: „90 Minuten Arbeiten und 15 Minuten Pause” ist auch nicht allgemeingültig. Es gibt ein paar Richtlinien, welche für Sie hilfreich sein könnten.
-Kleine Pause von ca. 5 Minuten: nach 35 – 45 Minuten
-Mittlere Pause von ca. 15 – 20 Minuten: nach 90 – 120 Minuten
-Große Pause von ca. 1 – 1,5 Stunden: nach ca. 4 Stunden
Eine erfolgreiche Alternative: widmen Sie sich ca. alle 2 Stunden einem anderen Thema. Wenn möglich, planen Sie Ihren Tagesablauf relativ abwechslungsreich und nehmen sich ca. alle 2 Stunden einen anderen Arbeitsbereich vor. Mit dieser Vorgehensweise erhalten Sie automatisch eine Pause, und zwar vom vorherigen Thema und können recht viel „abarbeiten” (wenn Sie das wünschen!!). Das Universalgenie Walter Russel war ein Paradebeispiel, für Arbeiten mit Pausen bzw. Wechseln der Tätigkeiten nach ca. 2 Stunden. Er entwarf wunderbare Gebäude, lernte sehr spät Eiskunstlaufen und führte dies auch in die USA ein, er gestaltete wunderbare Skulpturen, hielt Vorträge über Business-Ethik, schrieb zahlreiche Bücher, gründete eine Fernuniversität und noch vieles mehr. Und das alles nur, weil er die Tätigkeit, nach 2 Stunden wechselte und sich auf etwas Neues konzentrierte. Wie Sie sehen, lohnt es sich, Pausen von einer Arbeit zu machen!
Morgen geht es weiter mit dem zweiten Teil: „Wie können Pausen nun sinnvoll genutzt werden?”
Dieser Artikel erschien auch auf der Networkingplattform: www.successity.de
Geschrieben in Glücklich im Job | Keine Kommentare »